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Neujahrsempfang Jugendfeuerwehren der Stadt Schlüchtern

Zu einem Neujahrsempfang kamen die Verantwortlichen aller Jugendfeuerwehren der Stadt Schlüchtern im Gemeinschafts-haus in Breitenbach zusammen.
 
 Die Jugendarbeit hat bei den Feuerwehren der Stadt Schlüchtern einen hohen Stellenwert. 12 Jugendfeuerwehren gibt es im Bereich der Bergwinkelstadt. Diesen gehören zurzeit knapp 200 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren an. In allen Jugendwehren wird noch Nachwuchs gesucht. Feuerwehrtechnische Ausbildung, allgemeine Jugendarbeit sowie eine sinnvolle Freizeitgestaltung mit den unterschiedlichsten Aktivitäten stehen in den Jugendabteilungen auf der Agenda. Regelmäßig können gut ausgebildete Jugendliche in die Einsatzabteilungen der einzelnen Wehren übernommen werden. Somit kommt dem Wehrnachwuchs eine bedeutende Rolle zur langfristigen Sicherstellung des Brandschutzes auf freiwilliger und ehrenamtlicher Basis zu.

„Die Jugendfeuerwehren sind eine richtig gute Investition für die Feuerwehren, die Städte und Gemeinden, die Gesellschaft und für die jungen Menschen selbst“, betont Schlüchterns Stadtjugendfeuerwehrwart Heiko Kirchner (Hohenzell). Eine große Verantwortung obliegt dabei den Jugendwarten. Sie waren jetzt zusammen mit ihren Stellvertretern und weiteren Betreuern im Gemeinschaftshaus in Breitenbach zum traditionellen Neujahrsempfang zusammen gekommen. Kirchner dankte der Breitenbacher Jugendwehr unter Leitung von Tobias Christ für die Ausrichtung. Mit dabei war auch Stadtbrandinspektor Helmut Zinkand, dessen Stellvertreter Werner Kreß sowie Unterverbands-Jugendfeuerwehrwart Oliver Zimmermann.
 
Positiv fiel Kirchners Jahresresümee aus. In den 12 Jugendfeuerwehren sei gute Arbeit geleistet worden. Bei den Stadtmeisterschaften in Vollmerz habe erstmals ein Wettbewerb für Staffelmannschaften stattgefunden. Sieger war die Jugendwehr Kressenbach, gefolgt von Breitenbach und Gundhelm. In der Gruppenwertung siegte Vollmerz (Jungen) vor Gundhelm und Vollmerz (Mädchen). In der Platzierung folgten Hohenzell, Herolz und Schlüchtern.
 
 Zudem nahm die Mehrzahl der Jugendfeuerwehren aus dem Bereich der Stadt Schlüchtern an Veranstaltungen und Wettbewerben des Unterverbandes teil, insbesondere am Florianstag in Hohenzell, am Zeltlager in Landenhausen sowie an der zentralen Abnahme der Jugendflamme in Hintersteinau. Teilgenommen wird darüber hinaus von allen Jugendwarten an den regelmäßigen Monatsdienstversammlungen des Unterverbandes.
 
Gute Wünsche für das neue Jahr sprach Stadtbrandinspektor Helmut Zinkand aus. Er hob hervor, dass die Jugendwehren der Stadt Schlüchtern bei überörtlichen Veranstaltungen stark vertreten seien. Ein Grußwort sprach auch der gastgebende Breitenbacher Wehrführer Matthias Stoll.
  
Wie Stadtjugendwart Kirchner mitteilte, findet die Stadtmeisterschaft in diesem Jahr am 20. Mai in Elm statt. Die Elmer Wehr ist in der Zeit vom 18. bis 20. Mai Ausrichter des Stadtfeuerwehrtages. Die Wehr Elm nimmt ohnehin eine Ausnahmestellung ein: Sie ist die einzige im Bereich der Stadt Schlüchtern, die keine Jugendabteilung hat und dennoch zu den stärksten Einsatzabteilungen zählt. 
 
Bereits am 22. April findet in Breitenbach die zentrale Abnahme der Jugendflamme für den gesamten Altkreis statt. Die Breitenbacher Jugendfeuerwehr feiert in der Zeit vom 20. bis 22. April ihr 40jähriges Bestehen. Sie gehört zu den ältesten Jugendabteilungen der Region.   
 

Feuerwehr-Jugendwarte Stadt Schlüchtern-1-2012

Die Verantwortlichen aller zwölf Schlüchterner Jugendfeuerwehren kamen in Breitenbach zum Neujahrsempfang zusammen.

INFO KASTEN
Die Jugendwarte und Stellvertreter der 12 Schlüchterner Jugendfeuerwehren:
Thomas Junk und Michael Kreß (Schlüchtern), Kurt Heil und Isabell Gaul (Ahlersbach), Tobias Christ und Daniel Klis (Breitenbach), Björn Möller und Manuel Heinbuch (Gundhelm), Stefanie Zinkand und Thorsten Rank (Herolz), Christoph Kirchner und Torsten Lang (Hohenzell), Oliver Zimmermann und Christoph Desch (Hutten), Sandra Schmidt und Andreas Zinkhan (Kloster-höfe), David Wunderlich und Patrick Schreiber (Kressenbach), Benjamin Tiyaworabun und Klaus-Peter Schmidt (Niederzell), Manuela Link und André Bien (Vollmerz), Sandra Leipold und Eva Rüffer (Wallroth). 

Text und Foto: Fritz Christ