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Intensivtraining für Atemschutzgeräteträger

Gemeinsames Intensivtraining in Sachen Atemschutz praktizieren mehrere Feuerwehren aus Steinauer und Schlüchterner Stadtteilen über die Ortsgrenzen hinaus. Die jüngste Aktion fand in Hintersteinau statt.

Bei der Mehrzahl der Feuerwehreinsätze ist der Atemschutz ein wesentlicher Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung der Einsatzkräfte. Die Atemschutzgeräte sollen vor allen Umwelteinflüssen sowie vor Giften, die insbesondere bei Bränden aus den unterschiedlichsten Materialien frei werden, schützen. Darauf verweist der Hintersteinauer Wehführer André Möller.

Wie er betont, müssen sich die Einsatzkräfte in Sachen Atemschutz einer intensiven Schulung unterziehen. Weil die Atemschutzgeräteträger im Einsatz an vorderster Front arbeiten, müssten diese in allen Situationen mit ihrer Arbeit bestens vertraut sein und mit den Gerätschaften sicher umgehen können. Neben der regelmäßigen Standortausbildung müssen die Wehrleute auch Einsätze auf einer speziellen Atemschutztrainingsanlage in Hanau in regelmäßigen Abständen absolvieren. Hinzu kommt eine regelmäßige arbeitsmedizinische Gesundheitsüberprüfung.

„Atemschutzgeräteträger müssen in allen Beziehungen fit sein“, betont Wehrführer Möller. Zu einem noch intensiveren Training wurde vor einigen Jahren eine Atemschutz-gemeinschaft gebildet, welcher die Feuerwehren Hintersteinau, Uerzell/Neustall, Kressenbach, Wallroth und Klosterhöfe angehören.

In regelmäßigen Abständen werden gemeinsame Übungen unter realistischen Einsatzbedingungen absolviert. Die jüngste Aktion fand in Hintersteinau statt, welche von Tobias Laurenz, der als Standortausbilder Atemschutz tätig ist, organisiert worden war.  Übungsobjekt war ein leer stehendes Wohnhaus der Viehhandlung Heil, wo ein realitätsnahes Einsatzgeschehen simuliert werden konnte. Menschenrettung und Brandbekämpfung standen dabei im Vordergrund. Wichtig für die Einsatzkräfte sind die Eigensicherung sowie die so genannte Atemschutzüberwachung, um jederzeit ausreichend mit Atemluft gefüllte Geräte zu haben. Von Bedeutung ist dabei die entsprechende Kommunikation per Funk.

Der Hintersteinauer Wehrführer Möller zeigte sich zufrieden mit den Aktionen der Wehrleute. Er zieht zudem eine positive Bilanz der Atemschutzgemeinschaft. Durch die regelmäßigen gemeinsamen Übungen erfahren die Einsatzkräfte ein sicheres und routiniertes Arbeiten. Dies seien wichtige Voraussetzungen für den Ernstfall.

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Einsatzkräfte der Feuerwehr Hintersteinau auf dem Weg zum Einsatz bei einer gemeinsamen Atemschutzübung mit anderen Wehren. Vorne rechts ist Organisator Tobias Laurenz zu erkennen.

Text und Foto: Fritz Christ