Osthessencup der Jugendfeuerwehren in Bad Soden-Salmünster
Die führenden Jugendfeuerwehren aus vier osthessischen Landkreisen maßen sich am Sonntag in Salmünster in ihrem Leistungsvermögen.
23 Mannschaften gingen an den Start und kämpften um Punkte. Die Jugendfeuerwehr aus Petersberg-Steinau (Kreis Fulda) ging als Sieger aus dem überregionalen Wettbewerb hervor, vor dem Team aus dem im Vogelsbergkreis gelegenen Feldatal-Ermenrod. Beste Mannschaft des Main-Kinzig-Kreises war die Jugendfeuerwehr aus Neuengronau mit Platz drei.
Der Osthessen-Cup, den es jetzt im 15. Jahr gibt, findet einmal jährlich in einem der Landkreise Fulda, Hersfeld-Rotenburg, Vogelsbergkreis und Main-Kinzig-Kreis statt. Startberechtigt sind dabei die Jungen- und gemischte Mannschaften, die bei den vorangegangenen jeweiligen Kreismeisterschaften die Plätze drei bis sieben belegt haben, und darüber hinaus die separat gewerteten Mädchenmannschaften mit den jeweils zweiten und dritten Plätzen.
Aus dem Main-Kinzig-Kreis hatten sich die Jugendwehren Neuengronau, Altengronau, Ulmbach, Uerzell-Neustall und Gundhelm für die Teilnahme am Osthessen-Cup qualifiziert. Die Siegermannschaft aus dem Kreisentscheid, die Jugendwehr Huttengrund, nimmt ebenso wie die zweitplatzierte Mannschaft aus Breunings und die beste Mädchenmannschaft aus Vollmerz am Landesentscheid am 7. September im nordhessischen Korbach teil. Deutlich bei allen Platzierungen zeigte sich die Dominanz des Altkreises Schlüchtern innerhalb des gesamten Kreisgebietes. Die Kreisjugendfeuerwehr Main-Kinzig war in diesem Jahr für die Ausrichtung des Cups zuständig, welcher bereits zum zweiten Mal auf dem Sportplatz in Salmünster stattfand. Organisator war die Feuerwehr Bad Soden. Anlässlich ihres 40-jährigen Jugendfeuerwehrbestehens hatte sich die Sodener Wehr um die Ausrichtung beworben und auch den Zuschlag bekommen.
Siegerehrung mit zahlreichen Ehrengästen
Rund 250 Jugendliche aus den vier genannten Landkreisen stellten sich dem Wettkampf. Jede Gruppe, bestehend aus neun Jugendfeuerwehrmitgliedern im Alter zwischen 10 und 18 Jahren, musste zwei Übungsteile absolvieren und gemeinschaftlich die geforderten Leistungen erbringen. Im sogenannten A-Teil galt es, einen Löschangriff über eine Hindernisbahn vorzunehmen. Der B-Teil war mit einem 400-Meter-Staffel-Lauf sportlich orientiert, war jedoch auch mit feuerwehrtechnischen Aufgaben gespickt. Bewertungskriterien waren Zeit, Fehler und Gesamteindruck. Kreisbrandinspektor Markus Busanni verschaffte sich einen Überblick über das Leistungsvermögen der jungen Blauröcke.
Kreisjugendfeuerwehrwart Volker Schulz (Langenselbold) ehrte die Sieger zusammen mit Jürgen Neubauer (Freigericht), dem als Fachbereichsleiter der Kreis-Jugendfeuerwehren die Wettkampfleitung oblag, im Beisein zahlreicher Ehrengäste. Grußworte sprachen Kreisausschussmitglied Winfried Weber und der gastgebende Bürgermeister Lothar Büttner ebenso wie der stellvertretende Landesjugendfeuerwehrwart Michael Kittel und Kreisbrandmeister Winfried Kirchner.
Mit einem dritten Platz konnte die Jugendfeuerwehr aus Neuengronau als beste Mannschaft des Main-Kinzig-Kreises an ihre guten Leistungen aus vorangegangenen Wettbewerben anknüpfen. Platz fünf belegte die Jugendwehr Ulmbach, Platz sechs Uerzell-Neustall, Platz acht Gundhelm und Platz zwölf Altengronau.
Text:Fritz Christ
Foto: Thomas Junk
Weitere Bilder gibt es auf der Internetseite der Kreisjugendfeuerwehr Main-Kinzig auf http://www.jf-mkk.de .